Effizientes Lernen durch sieben einfache Tipps – für SchülerInnen und SelbstlernerInnen!

 

1.     Bei der Sache sein

Jegliche Ablenkungen sollten vermieden werden! Ein wichtiger Faktor für Ihre Effizienz beim Lernen ist, dass Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit einer Sache zuwenden. Dies gelingt nur, wenn Sie sich bewusst aufs Lernen konzentrieren. Geräusche, Radiosendungen mit Infoteilen, Fernsehen, Telefonanrufe sowie Störungen durch andere Personen können ablenken.

 

2.     Körper und Gehirn mit Energie versorgen

Für das Lernen ist es wichtig, dass das Gehirn während des Lernens möglichst gut mit Energie versorgt wird. Um dies zu erreichen, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Ein guter Blutkreislauf ist von Vorteil. Diesen erreichen Sie durch regelmäßige sportliche Betätigung.
  • Der Körper braucht Zeit, um sich zu erholen. Genügend Schlaf ist deshalb unabdinglich. Acht Stunden sind für Erwachsene im Durchschnitt optimal, neun Stunden für 12- bis 16-Jährige.
  • Eine ausgewogene und gesunde Ernährung versorgt den Körper mit Energie.
  • Für die Energieumsetzung benötigt der Körper Sauerstoff – raus an die frische Luft! Pausen zwischen den kurzen Lerneinheiten eignen sich gut, um frische Luft zu schnappen.

 

3.     Vorbereitung ist die halbe Miete

Seien Sie top vorbereitet! Gehen Sie die Schul- oder Unterrichtsstunden bzw. Lerneinheiten des Tages am Abend oder am nächsten Morgen noch mal durch. Fünf Minuten pro Fach reichen bereits aus! Überlegen Sie, um was  es inhaltlich ging und welche Lerninhalte neu gelernt wurden. Um den gelernten Stoff zusammenzufassen, können Sie ein Notizheft verwenden. Das können einzelne Begriffe, Skizzen, offene Fragen oder auch ganze Sätze sein. Diese Notizen lesen Sie sich noch mal durch, bevor Sie sich in die nächste Lerneinheit stürzen. Bereits in Kürze werden Sie merken, dass Sie aktiver in die Lerneinheiten gehen.

 

4.     Mut zu Fragen

Haben Sie eine Aufgabenstellung oder Erklärung nicht ganzheitlich verstanden? Bei Unsicherheiten sollten Sie Ihre Fragen immer sofort klären – vor allem bei aufeinander aufbauendem Lerneinheiten. Leider wird das Fragenstellen in Gruppen von MitlernerInnen oft belächelt und nicht akzeptiert. In diesen Situationen sollten Sie mit der Lehrkraft darüber sprechen und so versuchen, die Situation zu lockern.

 

5.     Wochenplan – Überblick ist alles

Ein Wochenplan hilft Ihnen, den Überblick zu behalten. Um einen Lernplan zu erstellen, können Sie folgendermaßen vorgehen: Legen Sie fest, wie viel Zeit Sie pro Woche lernen möchten, um Ihr Ziel zu erreichen. SchülerInnen sollten das für jedes Schulfach festlegen. Diese Zeit unterteilen Sie in 10-minütige Lerneinheiten (mehr zu kurzen Lerneinheiten im Artikel „Halten Sie sich kurz! Mit kurzen Lerneinheiten zum Erfolg“). Erstellen Sie einen Wochenplan, in den Sie alle Termine eintragen. Nun markieren Sie die Zeitbereiche, die Sie zum Lernen einsetzen möchten. Nicht vergessen: Ihre Vorhaben müssen umsetzbar sein!
Notieren Sie sich jeden Tag nach dem Lernen, wo Sie von der Planung abgewichen sind und halten Sie fest, wie Sie die Planung in der nächsten Woche verbessern könnten.

Ein Beispiel für einen Wochenplan finden Sie hier: 5 Übungen für perfektes Sprachenlernen – Ihr Wochenplan.

 

6.     Lernprotokoll

Zusätzlich zum zeitlichen Wochenplan können Sie ein Lernprotokoll anlegen, in dem Sie die gelernten Inhalte eintragen.

 01 tabelle_selbstverantwortung

 

 7.     Ergebnisse bewerten

Nehmen Sie sich Zeit für eine Bewertung Ihrer Lernergebnisse! Sie können folgende Fragen durchgehen:

  • Was habe ich behalten? Was habe ich vergessen?
  • Kann ich das Vergessene in Kategorien zusammenfassen?
  • Warum habe ich Lücken?
  • Wie kann ich die Lücken schließen?
  • Macht es für mich Sinn, die festgestellten Lücken zu schließen?
  • Welche Lücken werde ich zu schließen versuchen?
  • Was unternehme ich konkret? Wie lässt sich das in den Wochenplan integrieren?

 

Folgen Sie diesen sieben einfachen  Tipps für effizientes Lernen und Sie werden sehen: Wichtige Lerninhalte werden Sie „wie von selbst“ verinnerlichen und der Lernaufwand wird sich vermindern.

Bitte liken & teilen:

Über den Autor

Content Managerin und Bloggerin Katharina Leitner beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit der Birkenbihl-Methode sowie den Kreativtechniken und Denktools von Vera F. Birkenbihl. Seit 2014 arbeitet sie als selbstständige Online & Performance Marketerin: www.leitner-marketing.at

2 Kommentare

  • Freund Monica

    Ganz herzlichen Dank für diese Tipps, da ich mich für 2 1/2 Jahre im Studium befinde, bin ich dankbar in meinem Alter eine effiziente Lerntechnik anzueignen. Liebe Grüsse Monica

Hinterlassen Sie einen Kommentar